Stempeln per NFC-Karte.

Karte ans Lesegerät — Kommen, Pause und Gehen sind erfasst. Ohne PIN, ohne Passwort, ohne App.

Warum Karte statt App

Jede zusätzliche Hürde kostet Erfassungsquote. Ein Passwort, das vergessen wird, eine App, die auf dem privaten Handy installiert werden soll, ein Gerät, das in der Werkstatt nicht in die Hand genommen werden kann — all das führt dazu, dass Zeiten nachträglich geschätzt statt gemessen werden.

Die Karte löst das, weil sie nichts voraussetzt außer sich selbst.

Wer lieber nichts im Geldbeutel tragen will, nimmt einen NFC-Schlüsselanhänger: Er hängt am Schlüsselbund, wird genauso im Mitarbeiterprofil hinterlegt und funktioniert am selben Lesegerät. Karten und Anhänger lassen sich im Betrieb beliebig mischen.

NFC-Karte und NFC-Schlüsselanhänger
Karte oder Anhänger — beide funktionieren am selben Lesegerät.

Der EuGH verlangt ein objektives System zur Messung der Arbeitszeit (C-55/18). Nachträglich eingetragene Schätzwerte erfüllen das nicht. Mehr zur Zeiterfassungspflicht

Wie es im Alltag aussieht

  • Mitarbeiter hält die Karte an das Lesegerät am Eingang oder in der Werkstatt.
  • Das System erkennt den Zustand und bucht Kommen, Pausenbeginn, Pausenende oder Gehen.
  • Jeder Vorgang wird mit Zeitstempel protokolliert und ist im Nachhinein nachvollziehbar.
  • Wer darf, kann zusätzlich über das Mitarbeiterportal stempeln — etwa im Homeoffice.

Selbst ausprobieren: Öffnen Sie das Demo-Terminal → und geben Sie statt einer Karte den Code DEMODEMO001 ein. Sie stempeln dann als Demo-Mitarbeiterin Anna Müller — Kommen, Pause und Gehen, genau wie am Lesegerät im Betrieb.

Und wenn die Karte fehlt?

Karten lassen sich im Mitarbeiterprofil jederzeit tauschen; bisherige Buchungen bleiben unberührt. Korrekturen durch Vorgesetzte werden protokolliert, sodass nachvollziehbar bleibt, wer wann was geändert hat.

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